Gemeinschaft

Wie wichtig eine funktionierende Struktur von Vereinen und Aktiven in den kommenden Jahren sein wird, wird einem gerade nach den zurückliegenden Monaten der Pandemie bewusst.

Besonders die gemeinschaftlich verbindenden Projekte werden in den kommenden Jahren Voraussetzung für ein gutes Zusammenleben in unserer Kommune sein.

Mit dem geplanten „Grünen Sonnabend“ möchte ich für die kommenden Jahre einen kleinen Grundstein im gemeinschaftlichen Miteinander schaffen. Was ist damit gemeint? Ich möchte an einem Sonnabend im Frühjahr und Herbst an bestimmten Punkten innerhalb unseres Stadtgebietes kleine „Schandflecke“ bereinigen und mit Ihnen und dem Bauhof gemeinsam das Stadtbild verschönern. Dies soll für die kommenden Jahre ausgebaut werden, und vor allem die Schüler unserer Oberschule möchte ich zu diesen Aktionen mit einbinden, auch um für den Blick eines einladenden Umfeldes zu sensibilisieren.

Unsere Senioren sind ebenso ein Teil der Gemeinschaft und sie nehmen auch in unserer Stadt zu. Ihre Probleme und Sorgen gelten selbstverständliche genauso meiner Aufmerksamkeit, um ihnen einen (möglichst) sorgenfreien Lebensabend zu ermöglichen. Zudem sind ihre Erfahrungen und Ihr Wissen ein kostbarer Schatz, von dem wir alle profitieren können.

Die Freiwillige Feuerwehr leistet ehrenamtlich und unter großem Zeitaufwand eine umfangreiche Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die Begeisterung des Nachwuchses durch Mithilfe der Schulen schafft die Möglichkeit zur Bindung und aktiven Mitwirkung für die kommenden Jahre. Die Stadtverwaltung hat und wird unter meiner Mitwirkung gerade in den kommenden Jahren hierzu die notwendige Unterstützung bereitstellen. Die Unterhaltung und Stützung der Freiwilligen Feuerwehr ist eine der Pflichtaufgaben unserer Kommune. Menschen, die im Brandfall in Gebäude zur Rettung hineinstürmen, wo andere flüchten, können nicht hoch genug geschätzt und unterstützt werden.

Das hohe Niveau der sportlichen und kulturellen Vielfalt in unserer Stadt sowie die Aktivitäten der hiesigen Vereine in Zusammenarbeit mit den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern gilt es zu erhalten. Viele Veranstaltungen mit einem breiten Angebotsspektrum sind bereits jetzt in unserem Ort und über dessen Grenzen hinaus bekannt. Mit der umfassenden Sanierung der Turn- und Festhalle, dem Turnerheim in Friedersdorf und dem kompletten Neubau des Kunstrasenplatzes und der zugehörigen Volleyball- und Basketballanlage am Turnerheim ist dazu ein optimaler Grundstein gelegt worden.

Diese freiwilligen Leistungen in unserer Stadt sind für alle Vereine überlebenswichtig und ich betrachte es als eine meiner wichtigsten Aufgaben, sie nach besten Kräften zu unterstützen und zu fördern.

Die grenzübergreifende Partnerschaft und deren Projekte (5-Gemeinde), die Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden und der stetige Austausch aller Generationen mit unserer Partnerstadt Donzdorf sind mir ein wichtiges Anliegen, welches gerade auch in den kommenden Jahren bewahrt werden muss.