Infrastruktur

Die Instandsetzung und Werterhaltung unseres Straßennetzes sind vorrangige Ziele für die kommenden Jahre. Dass dies gerade in den zurückliegenden Jahren immer schwieriger wurde und wird, ist zu einem Großteil der fehlenden Förderung von Bundes- und Landesebene geschuldet. Als Beispiel sei hier nur die maßgebliche Verringerung bzw. Streichung von Fördersätzen und Fördermitteln zum Ausbau von gemeindlichen Straßen genannt.

Zum Glück ist es, nach jahrelangen Bemühungen gelungen, dass es in den kommenden Jahren zum grundhaften Ausbau unserer Bahnhofstraße kommen wird.

Größere geplante Infrastrukturprojekte für die folgenden Jahre sind der grundhafte Ausbau der Hutzelbergstraße, der Ausbau am Hempel und der Umbau unseres Naturbeckens im schönsten Wald- und Erlebnisbades der Oberlausitz.  Natürlich werden wir weiterhin die bestehenden Straßen an notwendigen Stellen sanieren und Deckensanierungen durchführen. Grundlage bildet hier die vorhandene, sehr umfangreiche Brücken- und Straßenbestandserfassung und deren Bewertung.

Ein wichtiges Thema für die kommenden Jahre ist die Absicherung der Löschwasserversorgung innerhalb des kommunalen Gebietes. Die Investitionen der zurückliegenden Jahre und kommenden geplanten Projekte sind nur ein Beispiel (z.B. Kauf des gebrauchten Löschfahrzeuges aus der Gemeinde Horka für die Freiwillige Feuerwehr und die Errichtung von Löschwassertanks auf dem gegenüberliegenden Gelände des Netto-Marktes).

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Breitbandausbau in noch bestehenden unterversorgten Gebieten (Neufriedersdorf, Sonneberg und Straßenbereiche, welche mit Breitbandgeschwindigkeiten von unter 30 Mbit versorgt wurden).

Die Vorbereitungen und Bauarbeiten erfolgen in den kommenden Jahren bis 2024 durch die Sachsen Energie.

Die Verbesserung der touristischen Infrastruktur ist durch unsere Stadt in den zurückliegenden Jahren stark vorangebracht worden. Erwähnt seien hier zum Beispiel die neuen Sitzgelegenheiten/überdachten Aufenthaltsbereiche, Wegweiser, der Neubau von Fahrradwegen und der massive Ausbau unserer Ladestruktur für E-Bikes.

Mit der Sanierung unseres Bahnhofes wird in den kommenden Jahren ein weiterer Schandfleck unseres Stadtbildes verschwinden und ein herausstechendes Gebäude entstehen, in dem man sich gleichermaßen als Gast und Bewohner/-in unserer Stadt eingeladen und willkommen geheißen fühlt. Die neuen Parkplätze neben dem Gebäude zeigen hier bereits den Weg in die entsprechende Richtung auf. Auf der zusätzlich entstehenden Freifläche werden weitere Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge geschaffen, welche zur Entlastung bei größeren Aktivitäten (Fußballspiele oder Stadtfeste) beitragen.

Der Leerstandsentwicklung von Immobilien in unserer Kommune möchte ich gerne in Zusammenarbeit mit unserer kommunalen Wohnungsverwaltung mit einem direkten Ansprechpartner entgegenwirken. Die Ausweisung und Erweiterung für neue Wohnbaustandorte (zum Beispiel „Obere Quiere“) wird in den kommenden Jahren die Möglichkeit bieten, in unserer Region sesshaft zu werden. Die Wanderungsbewegungen in den ländlichen Raum sind bereits deutlich sichtbar.

Aktuell laufen Vorgespräche mit potentiellen Investoren für einen möglichen Neubau von Wohnbauobjekten innerhalb unseres Stadtgebietes. Wir sind aktuell in der Situation, dass unsere kommunalen Wohneinheiten komplett vermietet sind und die Nachfrage größer ist als das Angebot.